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Übergangs- bzw. Eingewöhnungsphase

„Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht eine Stunde lang
die Welt wie HEIMAT aus.“

 

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein sowie die seelische Widerstandskraft. Daher ist es uns wichtig, diese Übergangssituationen wahrzunehmen und zu begleiten.

 

 

Familie à Krippengruppe

 

Der Eintritt des Kindes in die Krippengruppe hat für Eltern und Kinder den Charakter der Erstmaligkeit. Für die Familie ist es etwas Neues, das eventuell mit Unsicherheit behaftet ist. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung notwendig. Für diesen Prozess brauchen die Kinder unbedingt die Hilfe ihrer Eltern oder der Personen, die sie in den Wochen und Monaten vor der Aufnahme in die Kindertagesstätte primär betreut haben. Kinder im Kleinstkindalter sind auf jeden Fall ohne Unterstützung ihrer Bezugspersonen mit der neuen Situation überfordert.

 

 

Unser Eingewöhnungskonzept in der Krippengruppe

 

Vorbereitung der Eingewöhnung

 

Wir gestalten unsere Eingewöhnungszeit nach dem Berliner Modell, zu dem auch das Bezugserziehersystem gehört. Wir laden zu einem Infoabend, Kennenlern-Tag und Erstgespräch ein. In diesem ersten Gespräch zwischen Bezugsbetreuerin und Eltern spricht man über den Ablauf der Eingewöhnung und den Alltag in der Kinderkrippe. Von Seiten der Eltern erfahren wir Vorlieben und Stärken des Kindes. Die Bezugsbetreuerin nimmt sich Zeit und geht auf die Sorgen und Ängste der Eltern feinfühlig ein.

Eine Bezugsperson begleitet das Kind während der Eingewöhnung

Eine gelungene Eingewöhnungszeit ist das Fundament einer guten Krippenzeit.

 

 

Diese Eingewöhnungszeit gliedert sich in 5 Phasen,

die in einem Zeitraum von ca. 3 Wochen durchlaufen werden.

 

1.  Phase:   beginnt mit einem Vorgespräch.

·         Hier wird der Eingewöhnungsmodus nochmals besprochen (Ablauf, Beginn, Dauer am 1. Tag, usw.)

·         Immer gleiche Bezugspersonen während dieser Zeit (Bringen und Abholen)

·         Bezugserzieherin erfährt Vorlieben und Gewohnheiten des Kindes; was ist der Familie wichtig (Wertevermittlung)

 

2.  Phase:   Grundphase (dauert 3 Tage).

·         In dieser Phase verbringt die Bezugsperson mit dem Kind die Zeit in der Krippe. Die Bindungsperson ist die sichere Basis des Kindes.

·         Behutsamer Bindungsaufbau zur Bezugserzieherin.

·         Eltern sind in dieser Zeit für die Bezugserzieherin besonders wichtig, denn durch sie erfährt die Erzieherin wertvolle Informationen, die dazu beitragen, das Kind noch besser zu verstehen und auf seine individuellen Bedürfnisse einzugehen.

·         Täglicher Austausch (wie läuft es, Ausblick auf den nächsten Tag…)

 

 

3.  Phase:   1. Trennung am 4. Tag

·         Nicht am Montag!

·         Sie bleiben im Haus und wir halten Kontakt mit Ihnen, wie es ihrem Kind geht.

 

4.  Phase:   Weiterer Verlauf

·         Je nach Verlauf der ersten Trennung wird die Zeit ohne Elternteil ausgebaut. Manchmal ist es erforderlich die Zeit ohne Elternteil ganz langsam auszudehnen. Diese Zeit dient der Stabilisierung. Ziel ist es: Das Kind lässt sich von der Bezugserzieherin trösten, weitet seinen Radius im Zimmer aus. Wickeln und Tagesstruktur verfestigen sich.

 

5.  Phase:   Abschluss

·         Für das Kind ist es in Ordnung, von der Bezugserzieherin getröstet zu werden und bei ihr „aufzutanken“.

·         Reflexionsgespräch zwischen Bezugserzieherin und Eltern über die Eingewöhnungszeit.

 

 

 

Von der Krippengruppe in den Kindergarten

 

Sobald die Betreuungszeit in der Krippengruppe endet, steht für die Kinder der Übergang in den Kindergarten bevor. Durch Gespräche, Besuche, gruppenübergreifende Angebote, gemeinsame Veranstaltungen und Feste wecken wir eine gewisse Vorfreude und Neugierde auf den Kindergarten. Sie lernen die neuen Räumlichkeiten, Kindergartenkinder und –personal kennen und der Übergang in den Kindergarten  wird somit erleichtert. Das Kind darf seine Vergangenheit mitbringen, sie soll in der neuen Umgebung einen Platz haben. Das emotionale Erleben dieses Übergangs wir die zukünftige Erwartungshaltung mitprägen, wenn das Kind in seinem weiteren Leben ähnlichen Situationen gegenübersteht. Eine liebevolle, emphatische und verlässliche Begleitung gibt ihm Zuversicht und Selbstbewusstsein für die Zukunft.

 

„Die Vergangenheit gibt uns Wurzeln, die Gegenwart die Energie und die Zukunft verleiht uns Flügel!“