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Über uns

Pädagogik | Unser Konzept

Unser Hauptziel liegt im sozialen Miteinander, das geprägt ist von gegenseitigem Respekt, hoher Wertschätzung und dem vorurteilsfreien Aufeinanderzugehen. Als Vorbilder sind unsere Gruppentiere aus dem Buch „Freunde“ und „Der Besuch“ von Helme Heine von großer Bedeutung.

Sie bereichern das Miteinander durch einzigartige Fertig- und Fähigkeiten. So ergänzen sie sich und pflegen eine partnerschaftliche Freundschaft. Unsere Kinder erleben unsere Einrichtung als Ort der sozialen Begegnung und des sozialen Lernens.

Um unserem Leitgedanken noch besser gerecht zu werden, bieten wir unseren Kindern das Konzept der Teilöffnung, namens „offene Räume“ an. In den einzelnen Heimatgruppen können die Kinder Zugehörigkeit und Geborgenheit erfahren. Durch das Angebot „offene Räume“, geben wir den Kindern die Möglichkeit in verschiedenen Funktionsräumen zu spielen, das Selbstbewusstsein zu stärken und Erfahrungen auch außerhalb der eigenen Gruppe zu sammeln.

"Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als nur ihre Pflicht."

Hier finden Sie die KiTa-Leitung, und die Teammitglider der Krippengruppe, der vier Kindergartengruppen und der Schulkindbetreuung.

Die Kindertageseinrichtung St. Raphael in Parkstetten gehört zum Landkreis Straubing-Bogen, liegt in Stadtnähe, ist aber ländlich geprägt. In unmittelbarerer Nähe der Einrichtung befinden sich Grund- und Mittelschule und die Gemeindeverwaltung.

Unsere hellen Räume vermitteln den Kindern das Gefühl von Wärme und Offenheit. Neben verschiedenen Aktionsbereichen gibt es für die Kinder auch Möglichkeiten sich ein wenig zurückzuziehen. Die Gebäude erschließen den Kindern mit großen Fensterfronten eine freie Sicht in den vorderen Teil des weitläufigen Gartens. Das Außengelände ist großflächig und vielseitig für unsere Kinder ausgestattet.

Die Kindertageseinrichtung fällt in den originären Aufgabenbereich der Kommunen. Träger der Kindertageseinrichtung St. Raphael ist die Gemeinde Parkstetten. Die Rechts– und Fachaufsicht übt das Landratsamt Straubing-Bogen aus. Die Gemeinden haben im eigenen Wirkungskreis und in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die nach der Bedarfsfeststellung notwendigen Plätze in Kindertageseinrichtungen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

Geschichte

Entwicklung des Kindergartens

Die Kindergartengeschichte in Parkstetten reicht zurück bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Der erste Kindergarten wurde damals in dem kleinen Bauerndorf in den Jahren 1941 bis 1945 eröffnet. Die Männer waren alle einberufen und so mussten die Frauen alle Arbeiten erledigen. Besonders für die Bäuerinnen war die Betreuung ihrer Kinder im Sommer eine kaum noch zu bewältigende Belastung. Deshalb wurde ein sogenannter Sommerkindergarten von einer NS-Stelle betrieben. Untergebracht war der Kindergarten im alten Schulhaus am Kirchplatz. Er war nur in den Sommerferien in Betrieb. Ende des Krieges gehörte aber auch der Kindergarten wieder der Vergangenheit an, es gab Wichtigeres zu tun.

Ende der 60er Jahre beschäftigten sich die Verantwortlichen ernsthaft mit dem Gedanken einen Kindergarten im alten Lehrerwohnhaus am Kirchplatz unterzubringen. Glücklicherweise aber haben sich diese Bestrebungen, die nur Stückwerk hätten bleiben müssen, wieder zerschlagen. Es dauerte bis 1972, bis mit dem Erwerb eines Grundstückes an der Schulstraße der erste Schritt in Richtung eines neuen Kindergartens getan wurde. Pläne wurden aufgegriffen und wieder verworfen, auch die Finanzierungsmöglichkeiten mussten geklärt werden, 210.000 DM aus einem Infrastrukturprogramm wurden der Eckpfeiler der Finanzierung.

40 000 DM von der Bischöflichen Finanzkammer, 20.000 DM vom Landkreis, 11.000 DM aus dem extra geschaffenen Kindergartenbaufond (aus verschiedenen Spenden und öffentlichen Veranstaltungen), 85.000 DM zinsgünstiges Darlehen. So blieb für die Gemeinde ein Betrag der unter 100.000 DM lag.

Am 1. Oktober 1976 konnte der Kindergarten in Betrieb genommen werden.

Fast 20 Jahre später wurde es eng im Kindergarten Parkstetten und ein Anbau war unumgänglich. Ein Gruppenraum, Toilettenanlagen, Intensivraum und ein Personalzimmer wurden angebaut. Obwohl für das Projekt 850.000 DM veranschlagt und 650.000 DM benötigt wurden, war der Anbau kostenaufwendiger als das alte Gebäude vor 20 Jahren.

Seitdem wurde unsere Einrichtung mit regelmäßigen Renovierungsarbeiten Instand gehalten.

Unser Haus – damals und heute

2004 erst wurde wieder seit längerem räumlich etwas umgestaltet und verändert. Unser Turnraum wurde aufgrund der großen Nachfrage für Vormittagsplätze in einen weiteren Gruppenraum umstrukturiert. Wir bieten außerdem seit 2007 eine Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler an und zusätzlich wurde unser Betreuungsangebot ab 2008 auf unter 3–jährige (ab 2 Jahre) erweitert. Im Frühjahr 2011 wurde mit dem Anbau der Kinderkrippe begonnen, da alle Kinder mit Vollendung des 1. Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung haben.

Seit November 2011 besteht für 1 bis 3-jährige (bei Bedarf auch jünger) die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung in unserer Kinderkrippe.

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