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Krippengruppe

In unserer Krippengruppe "Schaf Wolke" dürfen Sie ihre jüngsten wohl aufgehoben wissen. Hier spielen, entdecken, essen und entspannen Kleinstkinder im Alter von einem bis drei Jahren zusammen und mit unserem Team.

Öffnungszeiten

Die Krippengruppe "Schaf Wolke" hat von 07.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet
Unsere Kernzeit ist von 8.30 Uhr – 12:30 Uhr.

Bitte beachten Sie die Bring- und Abholzeiten, sowie Ihre Buchungszeiten, da unser Personal anhand der gebuchten Zeiten eingesetzt wird. Sollten Sie öfters die Abholzeit überschreiten, müssen wir Ihr Kind in eine höhere Buchungszeit einteilen und mehr Kosten berechnen

Unsere Eingangstür wird um 8.30 Uhr geschlossen und um 12.30 Uhr wieder geöffnet.

Nur in Ausnahmefällen (Arztbesuch, Logopädie, Ergotherapie,...) und nach Absprache mit dem Personal wird außerhalb dieser Zeiten geöffnet. Ab 8.30 Uhr, wie bereits schon erwähnt, beginnt in jeder Heimatgruppe der Morgenkreis und wir möchten uns dabei Zeit für Ihre Kinder nehmen, ohne währenddessen gestört zu werden und die Kinder wegen Unterbrechungen warten zu lassen. Wir bitten Sie daher pünktlich zu sein, da die Klingel bis 9.00 Uhr abgestellt ist.

Gebühren

Elternbeiträge müssen das ganze Jahr entrichtet werden, da auch in den Ferien die Personal- und Sachkosten weiterlaufen. Die Kosten werden vom Gemeinderat festgesetzt und mittels Abbuchungserlaubnis eingezogen. Änderungen der Gebühren werden vorbehalten.

Über eine Ermäßigung bei Geschwisterkindern entscheidet der Gemeinderat. Die Kosten können aus sozialen Gründen vom Jugendamt ganz oder teilweise übernommen werden.

Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Kindertageseinrichtungsleitung.

Folgende Buchungszeiten mit den jeweiligen Gebühren werden Ihnen angeboten:

  • Buchungszeiten
  • Gebühren
  • 4-5 Stunden
  • 150 €
  • 5-6 Stunden
  • 170 €
  • 6-7 Stunden
  • 190 €
  • 7-8 Stunden
  • 210 €
  • 8-9 Stunden
  • 230 €
  • 9-10 Stunden
  • 250 €

Tageseinblick

Tagesablauf

  • Uhrzeit
  • Aktion
  • 7.00 Uhr – 8.30 Uhr
  • Bringzeit
  • 7.00 Uhr – 8.30 Uhr
  • Freispiel in der Gruppe
  • 8.30 Uhr – 08.45 Uhr
  • Morgenkreis
  • 8.45 Uhr – 9.15 Uhr
  • Gemeinsame Brotzeit
  • 9.15 Uhr – 10.45 Uhr
  • Offene Gruppe (Gang geöffnet), Freispiel und gezielte Bildungsangebote
  • 10.45 Uhr – 11.00 Uhr
  • Freispiel, Aufräumen, Trinkpause, Wickeln
  • 11.00 Uhr – 11.45 Uhr
  • Mittagessen (wird geliefert)
  • 11.45 Uhr – 13.30 Uhr
  • Mittagsschlaf, Ruhephase
  •  
  • Freispiel, Garten, Bewegungsraum
  • Ab 12.30 Uhr
  • Abholzeit nach individueller Buchung

Der Nachmittag wird nach den Bedürfnissen der Kinder gestaltet. Späteste Abholzeit ist in der Krippe 15.00 Uhr.

Freispiel / Spiel im Garten

Unter Freispiel versteht man die Zeit in der die Kinder selber entscheiden können, was, wann, wo, mit wem und wie lange sie spielen wollen. Die Kinder benutzen dafür verschiedene Nischen, Ecken und Räume sowie das Außengelände.

Kinder unter 3 Jahren steht ein separat eingezäunter Garten zur Verfügung. Er ist ausgestattet mit einem aufgeschütteten Hügel mit Rutsche, einem Spielhäuschen, einem Sandspielbereich, einer Vogelnestschaukel und einer gepflasterten Strecke für Fahrzeuge.

Kleinstkinder können im Freispiel ihren eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen, Erfahrungen sammeln und ihr Umfeld erkunden. Hierbei eignen sich die Kinder Wissen an und werden vom pädagogischen Personal einfühlsam unterstützt.

In den ersten Lebensjahren merken die Kinder erst langsam wie sich Müdigkeit, Hunger, Durst oder der Wunsch nach Zuwendung anfühlen, deshalb ist es den Kindern auch immer möglich, nach Bedarf außerhalb der festgelegten Zeiten zu Essen, zu Trinken oder zu Schlafen.

Während der Freispielzeit werden in gezielten Bildungsangeboten den Krippenkindern neue ungewöhnliche Begegnungen ermöglicht.

Bildungsangebote

Beim Bildungsangebot haben die Kinder Zeit, etwas gemeinsam zu unternehmen und auszuprobieren. Während beim Freispiel die Kinder selbst entscheiden, erleben sie bei gezielten Angeboten einen Zeitraum, für den sich die Erzieherinnen etwas ausgedacht haben, in dem es etwas Besonderes zu Erleben gibt. Diese Angebote sind dem individuellen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes angepasst und finden meist in Kleingruppen statt.

Ruhephase

"Zur Ruhe kommen kann ich da, wo die Umgebung für mein Wohlbefinden förderlich ist - mich einlädt, mich niederzulassen, mir signalisiert, mich sicher fühlen zu können, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, der für mich der richtige ist."

Krippenkinder brauchen den regelmäßigen Wechsel von Phasen der Dynamik und der Ruhe, damit keine Reizüberflutung entsteht. Wir gestalten den Tagesablauf so, dass individuelle, von der Gruppe abweichende Ruhebedürfnisse des Kindes berücksichtigt werden können.

Neben dem Schlafraum bieten die Kuschelecke und das Kuschelkörbchen den Kindern einen Platz zum Entspannen, Ausruhen und Schlafen. Kinder, die nach dem Mittagessen nicht schlafen, haben ihre Ruhezeit im Gruppenraum. Es werden in der Kuschelecke Bilderbücher betrachtet und Finger- und Massagespiele angeboten. Damit sich die Kinder heimischer fühlen („Riecht nach mir.“) bringen die Eltern Bettwäsche mit, die im 14-tägigen Rhythmus zum Waschen mit nach Hause genommen wird.

Räume

  • Eingangsbereich mit Kindergarderobe, Elterninformationswand mit aktuellen Informationen und Teamvorstellung
  • Flur- und Spielbereich (individuell genutzt)
  • Gruppenraum
  • Nebenraum mit Küche (wird als Ess- und Intensivraum genutzt)
  • Sanitärraum mit 2 Kindertoiletten, Waschrinne, Dusche und Wickelplatz
  • Schlaf- und Ruheraum
  • Separater Außenspielbereich mit Vogelnestschaukel, Sandbereich mit Spielhäuschen
  • Aufgeschütteter Berg mit Rutsche
  • Gepflasterte Fahrzeugbahn

Übergangsphase

Von der Familie in die Krippengruppe

„Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht eine Stunde lang die Welt wie Heimat aus.“

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein sowie die seelische Widerstandskraft. Daher ist es uns wichtig, diese Übergangssituationen wahrzunehmen und zu begleiten. Der Eintritt des Kindes in die Krippengruppe hat für Eltern und Kinder den Charakter der Erstmaligkeit. Für die Familie ist es etwas Neues, das eventuell mit Unsicherheit behaftet ist. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung notwendig. Für diesen Prozess brauchen die Kinder unbedingt die Hilfe ihrer Eltern oder der Personen, die sie in den Wochen und Monaten vor der Aufnahme in die Kindertageseinrichtung primär betreut haben. Kinder im Kleinstkindalter sind auf jeden Fall ohne Unterstützung ihrer Bezugspersonen mit der neuen Situation überfordert.

Vorbereitung der Eingewöhnung Wir gestalten unsere Eingewöhnungszeit nach dem Berliner Modell, zu dem auch das Bezugserziehersystem gehört. Wir laden zu einem Infoabend, Kennenlern-Tag und Erstgespräch ein. In diesem ersten Gespräch zwischen Bezugsbetreuerin und Eltern spricht man über den Ablauf der Eingewöhnung und den Alltag in der Kinderkrippe. Von Seiten der Eltern erfahren wir Vorlieben und Stärken des Kindes. Die Bezugsbetreuerin nimmt sich Zeit und geht auf die Sorgen und Ängste der Eltern feinfühlig ein. Eine Bezugsperson begleitet das Kind während der Eingewöhnung Eine gelungene Eingewöhnungszeit ist das Fundament einer guten Krippenzeit.

Unser Eingewöhnungskonzept

Die Eingewöhnungszeit gliedert sich in 5 Phasen, die in einem Zeitraum von ca. 3 Wochen durchlaufen werden:

1. Phase: beginnt mit einem Vorgespräch.

  • Hier wird der Eingewöhnungsmodus nochmals besprochen (Ablauf, Beginn, Dauer am 1. Tag, usw.)
  • Immer gleiche Bezugspersonen während dieser Zeit (Bringen und Abholen)
  • Bezugserzieherin erfährt Vorlieben und Gewohnheiten des Kindes; was ist der Familie wichtig (Wertevermittlung)

2. Phase: Grundphase (dauert 3 Tage).

  • In dieser Phase verbringt die Bezugsperson mit dem Kind die Zeit in der Krippe. Die Bindungsperson ist die sichere Basis des Kindes.
  • Behutsamer Bindungsaufbau zur Bezugserzieherin.
  • Eltern sind in dieser Zeit für die Bezugserzieherin besonders wichtig, denn durch sie erfährt die Erzieherin wertvolle Informationen, die dazu beitragen, das Kind noch besser zu verstehen und auf seine individuellen Bedürfnisse einzugehen.
  • Täglicher Austausch (wie läuft es, Ausblick auf den nächsten Tag…)

3. Phase: 1. Trennung am 4. Tag

  • Nicht am Montag!
  • Sie bleiben im Haus und wir halten Kontakt mit Ihnen, wie es ihrem Kind geht.

4. Phase: Weiterer Verlauf

Je nach Verlauf der ersten Trennung wird die Zeit ohne Elternteil ausgebaut. Manchmal ist es erforderlich die Zeit ohne Elternteil ganz langsam auszudehnen. Diese Zeit dient der Stabilisierung. Ziel ist es: Das Kind lässt sich von der Bezugserzieherin trösten, weitet seinen Radius im Zimmer aus. Wickeln und Tagesstruktur verfestigen sich.

5. Phase: Abschluss

  • Für das Kind ist es in Ordnung, von der Bezugserzieherin getröstet zu werden und bei ihr „aufzutanken“.
  • Reflexionsgespräch zwischen Bezugserzieherin und Eltern über die Eingewöhnungszeit.

Von der Krippengruppe in den Kindergarten

Sobald die Betreuungszeit in der Krippengruppe endet, steht für die Kinder der Übergang in den Kindergarten bevor. Durch Gespräche, Besuche, gruppenübergreifende Angebote, gemeinsame Veranstaltungen und Feste wecken wir eine gewisse Vorfreude und Neugierde auf den Kindergarten. Sie lernen die neuen Räumlichkeiten, Kindergartenkinder und –personal kennen, wodurch der Übergang in den Kindergarten erleichtert wird. Das Kind darf seine Vergangenheit mitbringen, sie soll in der neuen Umgebung einen Platz haben. Das emotionale Erleben dieses Übergangs wir die zukünftige Erwartungshaltung mitprägen, wenn das Kind in seinem weiteren Leben ähnlichen Situationen gegenübersteht. Eine liebevolle, emphatische und verlässliche Begleitung gibt ihm Zuversicht und Selbstbewusstsein für die Zukunft.

„Die Vergangenheit gibt uns Wurzeln, die Gegenwart die Energie und die Zukunft verleiht uns Flügel!“

Bei Kleinkindern ist die Beobachtung sehr wichtig um einen Einblick in ihre Interessen- und Bedürfnislagen zu gewinnen. Folglich ist die gezielte und reflektierte Beobachtung Grundlage für eine gute Planung. Das Tun der Kinder in offenen Spielsituationen steht im Mittelpunkt: Was spielt das Kind? Mit welchem Material beschäftigt es sich? Aus welchem Grund hat es genau diese Beschäftigung gewählt? Welches Ziel hat es? Wie und warum endet die Beschäftigung?

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